Hand drauf – wir übernehmen soziale Verantwortung


Unternehmerische Verantwortung bedeutet für uns auch, soziale Belange in unsere Geschäftstätigkeit zu integrieren. Deshalb rufen wir jedes Jahr aufs Neue unter unseren fair parken Mitarbeitern dazu auf, als potenzielle Paten ein soziales Projekt vorzustellen, das ihnen besonders am Herzen liegt. Aus allen eingegangenen „Bewerbungen“ entscheiden wir uns für fünf soziale Projekte, die wir finanziell, aber auch mit dem eigenen Engagement der Projektpaten, ein Jahr lang unterstützen.

Wir freuen uns, Ihnen an dieser Stelle eine kleine Auswahl der bereits geförderten Projekte vorstellen zu dürfen.

Wir reichen unsere Hände dort, wo sie gebraucht werden


Sicherlich ist Ihnen bereits aufgefallen, dass unser Lebensbaum keine Blätter, sondern Hände tragt. Diese Hände symbolisieren die „helfenden Hände“ unserer Mitarbeiter – Illustrationen, die auf Basis der naturgetreuen Hände unserer Mitarbeiter angefertigt wurden. Er erzählt vom „Anpacken“, um Gutes zu tun und nachhaltig etwas zu verändern.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Lupus Erythematodes Selbsthilfegemeinschaft e.V.


Durch einen erkrankten Freund im Bekanntenkreis wurde Patricia vor zwei Jahren auf die Autoimmunkrankheit Lupus aufmerksam – zuvor hatte sie, wie wohl die meisten von uns, keine genaue Vorstellung davon, was ein Leben mit Lupus bedeutet. Lupus Erythematodes ist eine seltene Autoimmunerkrankung. Das körpereigene Immunsystem ist fehlreguliert, so dass es sich gegen gesunde, körpereigene Zellen richtet. Das Heimtückische an dieser Krankheit ist, dass man sie meist erst sehr spät diagnostiziert. 85% der Erkrankten sind junge Frauen im Alter von 18-25 Jahren. Bei der Lupus Erythematodes Selbsthilfegemeinschaft e.V. in Wuppertal erhalten die Betroffenen Informationen, Beratung und Angebote, um die Herausforderung „mit Lupus leben“ zu meistern. Man trifft sich, tauscht sich aus, unternimmt gemeinsame Aktivitäten und versucht, sich gegenseitig zu helfen. Neuerdings gibt es dort – dank unserer Spende – noch zusätzliche tierische Unterstützung. Mit der Hilfe von Patricia und fair parken ist die Einrichtung seit Ende 2017 um eine neue „Mitarbeiterin“ reicher: Havaneser Hündin Frieda. Frieda befindet sich gerade in ihrer Ausbildung zur Therapiehündin und führt bereits einige Befehle eigenständig aus. Sie nimmt an den regelmäßigen Gruppentreffen teil und nach erfolgreicher Ausbildung zum „staatlich anerkannten Therapiehund“ wird sie auch als mobiler Therapiehund für Haus- und Krankenhausbesuche sowie in der Reha eingesetzt werden. Selten lässt sich eine Spende so konkret nachverfolgen, wie mit Friedas Beitritt in die Selbsthilfegemeinschaft. Eine tolle Sache, wie wir finden. Wir hoffen, dass Frieda vielen an Lupus erkrankten Menschen ein bisschen Abwechslung vom Alltag und ein paar schöne Stunden ohne Gedanken an die Krankheit schenken kann.

AWO Dinslaken HPT I


Unsere Kollegin Annika engagierte sich als Patin des Spendenprojekts „Heilpädagogische Tagesgruppe (HPT I) der AWO Dinslaken“ für Eltern und Kinder, die Hilfe zur Erziehung benötigen. Als sie zum ersten Mal sah, wie viele Kinder in zerrütteten Familien aufwachsen, wurde ihr bewusst, wie wichtig die Arbeit ist, die man dort leistet. Neben den psychologischen Aspekten, die in der AWO Dinslaken bei den Kindern aufgearbeitet werden müssen, kommen teils auch ganz grundlegende Defizite durch Vernachlässigung hinzu. Viele der Kinder müssen viele Dinge noch einmal ganz neu lernen: mit Messer und Gabel essen, tägliche Körperhygiene wie sich waschen und Zähneputzen. Die Tagesgruppe hat die Möglichkeit, maximal 12 Kinder heilpädagogisch zu betreuen, d.h. die Kinder werden über mehrere Jahre montags bis freitags in der Schule von einem Fahrdienst abgeholt und zur Tagesgruppe gebracht. Dort werden viele von ihnen erst einmal gewaschen, sie erhalten ein vollwertiges Mittagessen, sie werden während der Hausaufgaben betreut und am Nachmittag gibt es dann für sie ein Freizeitprogramm und/oder therapeutische Maßnahmen. Teilweise nehmen dann auch die Eltern an den Sitzungen mit den Familienpsychologen teil. Unsere Spende wurde auch hier ganz konkret eingesetzt. Mit dem Geld wurde die Anschaffung neuer Möbel mitfinanziert, darüber hinaus konnten Instrumente für eine Musik-AG gekauft werden. Einige der Kinder wurden neu eingekleidet, es wurde Spielzeug angeschafft und das Highlight für alle: Es gab einen Ausflug ins Phantasialand.

Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen e.V.


Durch Spendenaufrufe im Radio und Aufsteller im Lebensmitteleinzelhandel wurde Projektpate Sebastian immer wieder auf das Kinderhospiz Mitteldeutschland aufmerksam. Und als dann bei fair parken intern aufgerufen wurde, sich für ein Spendenprojekt zu bewerben, war ihm das Kinderhospiz gleich wieder in den Sinn gekommen. Bei rund 1,3 Millionen Euro Betriebskosten im Jahr, ist es selbstredend, dass eine solche Einrichtung dringend auf Spenden angewiesen ist. In Deutschland leben ca. 40. 000 Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. Diese Erkrankung kann man auch im Kinderhospiz Mitteldeutschland nicht heilen, aber dort kann man diesen Kindern, deren Eltern und Geschwistern eine Unterstützung sein. 28 Tage im Jahr dürfen betroffene Familien gemeinsam im Hospiz wohnen und ein kleines Stück Normalität in ihrem Leben zurückbekommen. Das kranke Kind wird 24/7 von Fachpersonal betreut und gepflegt, sodass Eltern und Geschwister auch einmal etwas Zeit für sich beanspruchen können. Das kann so etwas Profanes wie „nachts mal durchschlafen“, ein Besuch im Kino, eine Stunde Sport oder einfach nochmal Ehepaar und nicht Eltern eines todkranken Kindes sein. Was für uns wie Alltag klingt, können diese Familien in ihrem eigenen Zuhause nicht mehr erleben. Doch um solch einen „normalen“ Tag zu realisieren, bedeutet es einen finanziellen Aufwand von ca. 500 Euro pro Tag/Familie. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Sebastians Hilfe und unserer Spende diese so wichtige Einrichtung unterstützen und auf diese Weise den Familien eine schöne Auszeit schenken konnten.

SOS Kinderdorf Düsseldorf


Ein Jahr lang hat Judith als Patin unser Spendenprojekt „SOS Kinderdorf Düsseldorf“ begleitet und das, obwohl sie eher zufällig auf die Einrichtung in Düsseldorf-Garath aufmerksam wurde. Doch die Tatsache, dass gerade in unmittelbarer Nähe so viele Kinder in Armut leben, berührte Judith sehr, so dass sie unbedingt helfen wollte. Das SOS Kinderdorf Düsseldorf lebt wie viele andere Organisationen ausschließlich von Spendengeldern und ebenso wie bei anderen gemeinnützigen Projekten sind auch hier die jährlichen Betriebskosten für Erhalt und Weiterentwicklung immens hoch. In den letzten 10 Jahren SOS Kinderdorf Düsseldorf ist viel Schönes entstanden und auch für zukünftige Projekte gehen die Ideen nicht aus. So ist bereits der Spatenstich für das neue Mehrgenerationenhaus HELL-GA ausgehoben worden. Dort wird es dann u.a. eine weitere Kita für rund 80 Kinder sowie mehrere Jugend- und Freizeiträume geben. Neben der monetären Zuwendung, konnte sich Judith aber auch persönlich beim SOS Kinderdorf Düsseldorf einbringen: so verkaufte sie z.B. beim Familienfest leckere Grillwürstchen. Helfende Hände werden in Garath immer gebraucht. Und Geld natürlich auch. Es ist schön zu sehen, dass wir einen kleinen Beitrag dazu leisten konnten, das Leben im SOS Kinderdorf Düsseldorf für die Kids noch ein bisschen angenehmer zu machen.

KiOLa Oldenburger Land


Über seine langjährigen Kontakte zum benachbarten Haus Regenbogen wurde unser Kollege Harry auf das Projekt KiOLa (Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land) aufmerksam. Als er dann von unserer fair parken Spendenaktion hörte, war es ihm ein besonderes Anliegen, sich für eine Spende ans KiOLa einzusetzen. Hinter dem Namen KiOLa steckt ein Bauprojekt für eine Einrichtung, in der Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Beeinträchtigungen zeitweilig wohnen können, gepflegt und betreut werden. Mit dieser Art der Kurzzeitpflege möchte KiOLa den betroffenen Eltern dabei helfen, den oft anstrengenden Alltag mit behinderten Kindern kurzweilig hinter sich zu lassen und für sich selber, den Partner oder Geschwisterkinder Zeit zu finden. Die Eltern sollen ihre Kinder gut aufgehoben wissen. Das verschafft ihnen die innere Freiheit, auch mal abzuschalten. Der Aufenthalt im KiOLa soll sowohl für die Kinder als auch für die Eltern zu einem urlaubsähnlichen Erlebnis werden. Unser Kollege Harry hat sich nicht nur für die Spende an das Bauprojekt eingesetzt – nein, diese Angelegenheit ist für ihn eine Herzenssache. Wo immer es sich anbietet, rührt er für KiOLa die Werbetrommel, denn je mehr Menschen von dem Projekt erfahren, desto mehr finanzielle Unterstützung wird es erhalten. Da ist er sich sicher. Und so fühlt er sich manchmal wie ein Botschafter der guten Sache, wenn er sich für die zukünftigen Kinder des KiOLa einsetzt. Im Haus Regenbogen ist er ganz nah dran und erfährt persönlich, wie sehr sich die Kinder über eine liebe Geste oder ein nettes Wort freuen. Harry ist ganz klar der Meinung, dass diese Kinder unsere Hilfe mehr als verdient haben.